Feuerwehrjugend

Mit der Feuerwehrjugend wird der Fortbestand des freiwilligen Feuerwehrwesens langfristig gesichert. Viele Feuerwehren rekrutieren ihren Nachwuchs hauptsächlich aus der Feuerwehrjugend, sichern dadurch ihren Fortbestand und leisten dabei auch wertvolle Jugendarbeit.

Die Feuerwehrjugend ist in allen Bundesländern in die Feuerwehr integriert und bildet keine selbständige Organisation mit eigener Verwaltung. Durch die Bezeichnung „Feuerwehrjugend“ wird unterstrichen, dass die Jugendgruppen eine reine Nachwuchsorganisation der Freiwilligen Feuerwehren sind. Dadurch werden auch etwaige Befürchtungen entkräftet, die Feuerwehrjugend könne eine Konkurrenz für bestehende Jugendorganisationen, egal welcher Richtung, sein.

Die Feuerwehrjugend ist auch keine „Feuerwehr der Jungen“ parallel zu einer „Feuerwehr der Alten“. Als Bekleidung wird bei Jung und Alt eine Dienstkleidung verwendet, die Feuerwehrjugendleistungsbewerbe sind wie bei den Erwachsenen bundeseinheitlich geregelt, ebenso wurden die Abzeichen vereinheitlicht. Anfangs hatte die feuerwehrfachliche Jugendausbildung ein starkes Übergewicht, heute halten sich feuerwehrfachliche und allgemeine Jugendarbeit die Waage. Die Jugendbetreuer sind dem Feuerwehrkommandant für ihre Tätigkeit ebenso verantwortlich, wie etwa Zugs-und Gruppenkommandanten oder die Zeug- und Fahrmeister. Die Mitglieder der Feuerwehrjugend werden nicht für den unmittelbaren Einsatz ausgebildet, sie dürfen auch nicht für Einsatzaufgaben herangezogen werden.

Feuerwehrideal für unsere Jugend
Es ist ein interessantes Phänomen, dass die Jugendarbeit in der Feuerwehr Erfolge gerade in einer Zeit aufweisen kann, in der andere Organisationen um ihren Fortbestand bangen müssen. Der Feuerwehr kommt dabei zugute, dass in ihr jeder junge Mensch ohne Ansehen des Standes, der Religion und der politischen Herkunft und Überzeugung seinen Platz findet und dass diese „Ungebundenheit“ für viele Eltern mit ein Grund ist, ihr Kind der Feuerwehrjugend anzuvertrauen. Wenn wir bereits von den jungen Menschen Leistungen verlangen und ihnen lösbare Aufgaben übertragen, werden sie auch bereit sein, sich ausbilden zu lassen und dafür Zeit aufzubringen. Schließlich sollen die jungen Menschen in der Feuerwehrjugend nicht nur lernen, mit Feuerwehrgeräten umzugehen, sondern alle jene „Feuerwehrtugenden“ anzueignen, die sie als aktive Feuerwehrmitglieder dringend brauchen:

  • Kameradschaft,
  • Wille zu Qualität und zu Leistung,
  • arbeiten, ohne dafür finanziell belohnt zu werden,
  • Mühe auf sich nehmen, weil man an der Not des Nächsten nicht vorbeigehen kann.

Unsere Feuerwehrjugend trifft sich jeden Freitag von 17 Uhr bis 19 Uhr im Feuerwehrhaus und wird durch das Betreuer- Team bestens betreut. 

Wenn ihr auch Interesse habt meldet euch einfach bei unserer Jugendbetreuerin oder bei unserem Feuerwehrkommandanten:

Ursula Reif-Semerad JUGENDBETREUER

SB